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Ratgeber zur Operation

Bei jeder Narkose und jeder Operation bestehen immer Risiken - auch bei gesunden Tieren und während eines Routineeingriffs.
Helfen Sie deshalb mit, diese Risiken zu minimieren, indem sie die nachfolgenden Hinweise beachten.

 

Vor der Operation

Mahlzeiten
Für die Operation in Vollnarkose muss Ihr Tier nüchtern sein. Zum eine stellt ein voller Magen eine enorme zusätzliche Kreislaufbelastung dar, zum anderen können Narkosemittel Erbrechen auslösen. So können Erstickungsgefahr und das Risiko von Lungenproblemen entstehen.

Dies gilt jedoch nicht für Kaninchen und Nager, da bei diesen ein leerer Magen-Darmtrakt zu Problemen führt!

Wasser darf und soll jedoch jederzeit angeboten werden, damit der Organismus nicht austrocknet und das Kreislaufvolumen stabil bleibt.


Bewegung
Am Tag vor der Operation und dem OP-Tag selbst ist der Patient zu schonen, d.h. keine Gewaltmärsche, Fahrradtouren oder übermäßiges Toben und möglichst keine unnötige Aufregung. So sind Herz, Kreislauf, Immunsystem und Nervensystem nicht überlastet. So wird das Narkoserisiko verringert und die körpereigene Abwehr gestärkt.


Kot- und Harnabsatz
Ein Spaziergang vor der Operation ist ratsam, damit ihr Hund sich entsprechend lösen kann. Einerseits hilft das uns bei der Operation, denn ein stark kotgefüllter Darm oder eine volle Harnblase können bei einer Bauchoperation die Sicht zum Wesentlichen versperren und das Operationsfeld einschränken. Andererseits ist es für Ihr Tier auch körperlich und psychisch angenehmer, wenn es in der Aufwachphase nicht dringend „raus muss“.


Sonstiges
Im Routinefall setzt man nur ein gesundes Tier den Narkose- und OP-Belastungen aus. Machen Sie uns deshalb bitte unbedingt auf alle Veränderungen wie z.B. Durchfall, Erbrechen, Einsetzen der Läufigkeit, Appetitlosigkeit oder allgemeine Schwäche aufmerksam. So können wir nach einer eingehenden Untersuchung vor der Operation entscheiden, ob der Patient narkosefähig ist.

 

Nach der Operation

Aufwachphase
Durch die Narkose sind das Geräusch- und Berührungsempfinden Ihres Tieres verändert und die Körpertemperatur erniedrigt. Deshalb sind Ruhe und Wärme für die Aufwachphase wichtig. Deshalb belassen wir unsere Patienten bis zur vollständigen Erholung bei uns. So können sie in Ruhe aus der Narkose erwachen und sie befinden sich unter ständiger Überwachung.


Mahlzeiten
Nach der Operation sollte der Patient (außer Kainchen und Nager)mindestens 12 Stunden fasten. Denn solange noch Reste des Narkosemittels im Körper vorhanden sind, besteht die Gefahr des Erbrechens weiter. Außerdem ist es besser, den Organismus in der Erholungsphase nicht unnötig zu belasten.


Bewegung
Nach kleineren Eingriffen empfiehlt es sich, Ihr Tier noch ca. 2 Tage zu schonen, damit sich der gesamte Organismus vollständig von der Narkosebelastung erholen kann. Größere chirurgische Eingriffe bringen in der Regel eine Woche Leinenzwang mit sich, um eine Wundheilung zu gewährleisten. Zu frühes Herumtoben kann zu Komplikationen wie Aufgehen der Naht, Schmerzen und Schwellungen führen.
Sie bekommen aber immer genaue Anweisungen von uns, wie Sie mit ihrem Tier umgehen sollten.

Nach orthopädischen Eingriffen ist ein spezielles Bewegungstraining und eventuell Physiotherapie notwendig.


Kot- und Harnabsatz
Durch den Fastentag und den Einfluss der Narkose auf die Darmmotorik, kann der Kotabsatz 1 - 2 Tage ausbleiben. Harn sollte Ihr Tier jedoch noch am gleichen Tag absetzen können.


Medikamente
Jeder OP-Erfolg hängt auch von Ihrer Mithilfe ab. Halten Sie sich bitte an unsere Anweisungen und befolgen Sie das Verabreichungsschema der mitgegeben Medikamente.
Stets achten wir auf ein optimales Schmerzmanagement. So leidet Ihr Tier keine unnötigen Schmerzen und die Heilung kann optimal verlaufen.

 

Sie haben noch Fragen oder wollen einen Termin?

 

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