Ordination ZirlBeruflicher WerdegangSpezialgebiete & LeistungenTermineKontaktWissenswertes
Spezialgebiete & Leistungen
Spezialgebiete & Leistungen
Impfungen
Pferde
Kleintiere
AKTUELLES

Wir sind auf Urlaub! mehr...


Tierärztlicher Bereitschaftsdienst mehr...


LINKS

PetFit -Tiernahrung in höchster Qualität
Int. Kennzeichnungsdatenbank
Veterinaer-Kardiologe: Markovic
Hundeschule Jedermann

Zwingerhusten

Der so genannte Zwingerhusten (Kennel Cough, Canine Infektiöse Tracheobronchitis) ist eine Infektion mit vielen Ursachen. Dabei handelt es sich um eine Infektionskrankheit der Atemwege. Ursächlich ist eine Reihe von Viren und Bakterien beteiligt.

Sie lösen teils für sich allein, teils im Zusammenwirken diese Erkrankung aus. Kommen mehrere Erreger zusammen, kann der Krankheitsverlauf dramatisch sein.

Als Folge der Entzündung von Kehlkopf, Luftröhre und Bronchien tritt bellender Husten auf. Durch engen Kontakt in Zwingern, auf Hundeplätzen und in Tierpensionen und überall dort, wo ein Hund Kontakt mit seinen Artgenossen hat, wird die Erregerübertragung begünstigt.

Das Abwehrsystem schwächender Stress (z. B. auch durch Leistungsanforderungen, Parasitenbefall, Umgebungs- oder Futterwechsel etc.) und ein jugendliches Alter des Hundes erleichtern es den Erregern, Fuß zu fassen. Unter diesen Bedingungen kommt es gelegentlich zu einer explosionsartigen Ausbreitung.

Die Schutzimpfung gegen Zwingerhusten kann die wichtigsten der vielen in Frage kommenden Erreger abdecken, z. B. Parainfluenzaviren. So leistet sie - regelmäßig durchgeführt - einen wertvollen Beitrag zur Eindämmung des ansteckenden Hustens und ist insbesondere für Hunde wichtig, die häufig Kontakt zu anderen Artgenossen haben.

 

Erreger, Übertragung, Symptome:

Hauptsächliche Verursacher dieser Infektionskrankheit sind:

  • Parainfluenzavirus Typ 2 (CPiV-2)
  • Bordetella bronchiseptica
  • Canines Adenovirus Typ 2
 

Eine Übertragung erfolgt mittels der Tröpfcheninfektion: Über die Atemluft oder über die Maulöffnung gelangen die Erreger zu ihrem nächsten Opfer. Kommen einige ungünstige Faktoren (geringes Alter des Hundes und/oder Stress und/oder mehre krankheitsauslösende Erreger) zusammen, kann es zu einer schweren Verlaufsform kommen. Es treten nach einer Inkubationszeit von 4 bis 10 Tagen die ersten Krankheitsanzeichen mit hochgradig gestörtem Allgemeinbefinden auf. Zu den Symptomen zählen Fieber, trockener und rauer Husten, der manchmal von einem Würgereiz infolge der Kehlkopf-, Luftröhren- und Bronchialentzündung begleitet ist. Eine eitrige Bindehautentzündung sowie eine Entzündung der Nasenschleimhäute mit entsprechendem Ausfluss können hinzukommen. Schließlich wird der Husten produktiv, aber auch schmerzhaft. Je nach Schweregrad können die Krankheitsanzeichen nach wenigen Tagen wieder verschwinden oder monatelang anhalten - und dann auch zu Spätschäden führen.

 

Vorbeugung:

Neben allgemeinen Hygienemaßnahmen, wie das Vermeiden des Kontakts des Hundes zu öffentlichen Trink- und Futternäpfen, regelmäßige Anwendung von Antiparasitika etc., kann man auch gegen die wichtigsten Erregerkomponenten des Zwingerhustens impfen.

Der einzige sichere Schutz vor Erkrankung kann nur die vorbeugende, regelmäßige Impfung sein.

 

Sie haben noch Fragen oder wollen einen Termin?

 

Tierambulatorium-Zirl | 6170 Zirl | Mühlgasse 2 |  | Impressum | Datenschutz | comdesign.net