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Katzenseuche

Die Katzenseuche, auch Panleukopenie genannt, ist eine hoch ansteckende und weit verbreitete Viruskrankheit.
Katzen aller Altersstufen, auch Nicht-Freigänger, können erkranken, vorwiegend jedoch Jungkatzen.

Das Panleukopenievirus (FPV) wird von infizierten, erkrankten, aber auch von genesenen Tieren mit allen Ausscheidungen (Kot, Harn, Speichel, Nasenausfluss) verbreitet.
Es ist dem Caninen Parvovirus (CPV) sehr ähnlich.

Man sollte bedenken, dass eine Ansteckung sowohl von Hund auf Katze als auch von Katze auf Hund möglich ist. Auch gesund erscheinende Tiere können Virusausscheider sein. Zum Krankheitsbild gehören Erbrechen und Durchfall.

Schutzimpfungen sind verantwortlich dafür, dass die Panleukopenie in Österreich gut kontrolliert ist. In Zuchten, in denen nicht regelmäßig geimpft wird, kommen Parvovirusinfektionen jedoch relativ häufig vor.

 

Übertragung:

Durch seine große Widerstandsfähigkeit kann der Krankheitserreger in der Umwelt viele Monate ansteckungsfähig bleiben und stellt somit eine ständige Bedrohung für alle ungeimpften Tiere dar. Die Ansteckung erfolgt meist durch direkten Kontakt. Sie findet aber auch indirekt über Schuhwerk, Kleidung und Gegenstände statt. Deshalb sind ungeimpfte Tiere, die nur in der Wohnung gehalten werden, gleichfalls gefährdet.

 

Symptome:

Stress (Ausstellungen, Wohnungswechsel etc.) begünstigen die Infektion. Die Inkubationszeit, also das Auftreten zwischen Ansteckung und ersten Symptomen, von 1 bis 4 Tagen ist sehr kurz. Faktoren, die bei Katzen zur Verminderung der Widerstandsfähigkeit führen, spielen beim Krankheitsausbruch oftmals eine bedeutende Rolle. Die Tiere bekommen Fieber bis zu 40°C, niesen häufig, haben verklebte Augen und Nasenlöcher mit wässrigem, später eitrigem Ausfluss. Bei dem Versuch, sich den Gesichtsbereich zu säubern, verschmieren sie die Sekrete im Fell (Brust, Pfoten). Speichelfluss, Abgeschlagenheit und Futterverweigerung sowie Geschwüre in der Mundhöhle und an der Hornhaut des Auges werden gleichfalls beobachtet. Bakterielle Sekundärinfektionen verschlimmern das Krankheitsbild noch.

Selbst wenn eine Genesung erfolgt, bleiben häufig Spätschäden (Erblindung durch Verwachsungen im Lidbereich, Schweratmigkeit nach Gewebszerstörung der Nasenmuscheln u.a.) zurück.

 

Behandlung und Vorbeugung:

Während des Krankheitsverlaufs kommt es durch rapiden und starken Abfall der Zahl der weißen Blutkörperchen zu einer Verminderung der Abwehrfunktion des Organismus. Dieses natürlichen Schutzapparates beraubt, können sich auch andere Erreger im Körper ungehindert vermehren und Anlass für weitere Komplikationen sein.

Eine erfolgreiche Behandlung ist im fortgeschrittenen Krankheitsstadium kaum mehr möglich. Sie ist allgemein recht schwierig und zielt darauf ab, die Entkräftung aufzuhalten, den Flüssigkeitsverlust zu ersetzen und die Störungen im Magen-Darm-Trakt zu bekämpfen. Antibiotika werden eingesetzt, um bakterielle Sekundärinfektionen zu bekämpfen.

Der einzige sichere Schutz vor Erkrankung kann deshalb nur die vorbeugende, regelmäßige Impfung sein.

Zuchtkatzen sollten einen hohen Antikörperspiegel aufweisen, um dem Nachwuchs eine ausreichende hohe Menge an diesen Schutzstoffen beim Start ins Leben mitgeben zu können.

Sie haben noch fragen oder wollen einen Termin?

 

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