Ordination ZirlBeruflicher WerdegangSpezialgebiete & LeistungenTermineKontaktWissenswertes
Spezialgebiete & Leistungen
Spezialgebiete & Leistungen
Impfungen
Pferde
Kleintiere
AKTUELLES

Wir sind auf Urlaub! mehr...


Tierärztlicher Bereitschaftsdienst mehr...


LINKS

PetFit -Tiernahrung in höchster Qualität
Int. Kennzeichnungsdatenbank
Veterinaer-Kardiologe: Markovic
Hundeschule Jedermann

Fadenwurm (Dirofilaria repens)

Aussehen:

1 bis 2 mm dicke, bis zu 25 cm lange Würmer
Der Rundwurm Dirofilaria repens gehört zur Familie der Filarien (Fadenwürmer) und ist damit ein naher Verwandter des Herzwurms. Ähnlich wie dieser wird auch die Larve von D. repens durch den Stich eines Stechmückenübertragen. Allerdings erfolgt die Entwicklung zum ausgewachsenen Wurm in den meisten Fällen subkutan (unter der Haut), so dass die erwachsenen Würmer als Erhebungen sicht- und fühlbar sind.

Dirofilaria repens ist in Süd- und Osteuropa heimisch. Hierzu zählen die Mittelmeerländer wie etwa Spanien, Südfrankreich, Italien und Griechenland, aber auch Portugal und die osteuropäischen Länder des Balkans sowie Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien und der Osten Österreichs.

 

Vorkommen:

Außerhalb Europas sind D. repens-Infektionen in Asien (etwa im Mittleren Osten) und Afrika verbreitet.

 

Überträger:

Die Larve von Dirofilaria repens wird durch den Stich verschiedener Stechmückenarten übertragen. Wie andere Mücken auch, können diese Stechmücken die Wurmlarven nur nach dem Stich eines infizierten Organismus auf ein neues Opfer übertragen.

 

Symptome:

Erkrankungen durch D. repens sind in der Regel für den Hund nicht gefährlich. Nach einer längeren symptomfreien Zeit, währenddessen sich die Wurmlarve in den ausgewachsenen Wurm verwandelt, treten kleine, schmerzlose und verschiebbare Erhebungen unter der Haut auf. Diese können Aussehen und Lage verändern, da sich die Würmer im subkutanen Gewebe bewegen können.

 

Behandlung und Vorbeugung:

Ein Befall mit Dirofilaria repens kann durch Wurmmittel wirkungsvoll bekämpft werden. Eine regelmäßige und rechtzeitige Entwurmung ist notwendig, um die Würmer noch im Larvenstadium nebenwirkungsfrei zu bekämpfen.
Meist ist aber eine chirurgische Therapie der Knoten notwendig.
Ergänzend ist ein Schutz der Hunde vor dem Angriff der übertragenden Stechmücken, in Form von repellierenden Halsbändern oder spot-on Präparaten, bei Reisen ist gefährdete Länder als Vorbeugung sinnvoll.

 

Gefahr für Menschen:

Generell können Menschen mit D. repens infiziert werden, auch wenn bei einem normalen Krankheitsverlauf die Würmer nur subkutan existieren. Da die Würmer aber in Hunden oft in großer Zahl vorliegen, reduziert eine Bekämpfung von D. repens im Hund gleichzeitig auch das Infektionsrisiko für den Menschen.

Sie haben noch Fragen oder wollen einen Termin?

 

Tierambulatorium-Zirl | 6170 Zirl | Mühlgasse 2 |  | Impressum | Datenschutz | comdesign.net