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Der Wurm steckt drin.

"Nur eine effektive Entwurmung sichert die Gesundheit und Leistungsfähigkeit Ihres Pferdes"

Entwicklung:

Allen Würmern gemeinsam ist ein Entwicklungszyklus vom Ei über ein oder mehrere Larvenstadien zum erwachsenen Wurm. Ein einziger Spulwurm ist beispielsweise in der Lage, täglich ca. 100.000 Eier zu produzieren.
Zuerst werden Eier mit dem Kot ausgeschieden. Am Boden schlüpfen dann Larven und diese werden wieder mit dem Futter vom Pferd aufgenommen. Besonders unangenehm sind jene Larvenstadien, die eine Wanderung durch den Körper machen. Auf ihrem Weg schädigen sie die betroffenen Organe oft wesentlich mehr als den Darm. Im Darm erreichen sie dann ihre Endstadien.

Gastritiden, Magengeschwüre, stumpfes Haarkleid, Abmagerung, Blutarmut, Leberschäden, Lungenentzündungen, Schädigung der Gefäße und immer wiederkehrende Koliken bis zum Darmverschluss und noch vieles mehr können die Folge eines solchen Wurmbefalls sein.

Im Gegensatz zu den früher frei lebenden Wildpferden bewegen sich unsere Pferde heute auf stark eingeschränkten Weideflächen. Auf der nahezu grenzenlose Steppe hatten es Würmer schwer, Ihre Wirtstiere zu finden.

Anders heute:
Kleine Koppeln mit dichtem Pferdebesatz und einseitiger Nutzung bieten den Parasiten ideale Bedingungen für ihre massive Vermehrung und ihr zum Teil jahrelanges Überleben.

 

Ziel der Entwurmung:

Ziel der Entwurmung ist einerseits die Parasiten im Darm abzutöten,
andererseits müssen aber auch die Larven abgetötet werden um so den Entwicklungszyklus annähernd zu unterbrechen.

 

Strategie und Management:

Abgesehen von den verschiedenen Haltungsmethoden, ist es wichtig einen gemeinsamen Gesundheitsstatus zu erreichen und deshalb stets eine gemeinsame Stallentwurmung durchzuführen.

 

Weide- und Koppelhaltung:

Häufiger Weidewechsel, Reinigung von Koppeln und Weiden, eventuell auch Wechsel der Beweidung mit anderen Tieren wie Schafen oder Rindern wirken sich positiv auf die Weidehygiene aus.
Tränken sind regelmäßig zu kontrollieren, Fütterung sollte nicht am Boden, sondern vom Futtertrog erfolgen um Verunreinigungen mit Kot zu vermeiden.

Wichtig ist auch die Kenntnis des Verwurmungsgrades und der Zusammensetzung, die anhand von gezielt durchgeführten parasitologischen Kotuntersuchungen festgestellt werden kann.

Erwachsene Pferde sind mindestens 2 x pro Jahr - zu Beginn und am Ende der Weidesaison - zu entwurmen und je nach Verwurmungsgrad ein- bis zweimal in der Winterzeit.

Die Behandlung am Anfang und am Ende der Weidezeit hat den Sinn, dass einerseits die Neuinfektion der Weide im Frühjahr gering gehalten und andererseits die Stallbelastung relativ niedrig gehalten wird.

 

Stallhaltung:

Bei reiner Stallhaltung ist aufgrund der hohen Besatzdichte alle 3 Monate zu entwurmen.
Neuzugänge sind immer zuerst zu isolieren und gezielt zu behandeln. Ebenso sind Gastpferde nicht mit eigenen zu mischen.

Eine eigene Gruppe stellen Zuchtstuten und Fohlen dar:
Tragende Stuten sind 2 Monate vor der Geburt zu behandeln. Sinn der Entwurmung ist es die Belastung der Muttermilch mit Larven, vor allem der Zwergfadenwürmer, gering zu halten und einen massiven Befall des Magendarmtrakts des Neugeborenen zu verhindern.
Bis zu 70 % der neugeborenen Fohlen entwickeln in der ersten Woche parasitär bedingte Magengeschwüre und bei nicht Entwurmung oft starken Durchfall mit schwer zu therapierenden Darmentzündungen. Es wird empfohlen Stuten und Fohlen immer auf die frischesten und saubersten Stallungen und Weiden zu halten und diese auch alle Wochen zu entwurmen.

Einige pharmazeutische Firmen empfehlen sogar, Fohlen vom 10. Tag an bis zum Alter von 8 Wochen 1x wöchentlich gezielt gegen Zwergfadenwürmer zu entwurmen.

Bei Fragen oder Informationswünschen beraten wir sie gerne.

Sie haben noch Fragen oder wollen einen Termin?

 

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