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Druse

Was ist Druse?

Druse ist eine Erkrankung, die durch Streptococcus equi verursacht wird. Prinzipiell können alle Pferde jeden Alters von dieser Krankheit betroffen sein.

Risikogruppen sind:

  • Junge Pferde
  • Pferde in großen Beständen
  • Pferde mit häufigem Standortwechseln (Turnierpferde, Zuchtpferde, Fiaker etc.)
 

Druse ist eine äußerst schmerzhafte Erkrankung der oberen Halsgegend.

Sobald Druse eine Pferdepopulation erfasst hat, kann sie sich sehr schnell durch direkten Kontakt aber auch indirekter Kontakt (über Futter, Tränke, Sattelzeug oder Menschen) ausbreiten und es ist schwierig, diese in betroffenen Beständen auszumerzen. Ausbrüche können Monate dauern und zum Abschotten des gesamten Betriebes führen.

 

Was ist bei Druse zu beachten?

  • alle erkrankten Tiere von den gesunden zu trennen
  • der Bestand sollte geschlossen werden. D.h. der Pferdeverkehr aus und in den Stall sollte unterbunden werden.
  • die gesunden Pferde sollte genau beobachtet werden, um neue Drusefälle so früh wie möglich zu erfassen
  • stallfremde Personen, die Pferde in einem anderen Stall besitzen sollten gemieden werden.
 

Es bedeutet eine Isolierung des Bestandes nach Außen. Für einen Zeitraum von 3 Wochen nach der Genesung des letzten betroffenen Pferdes sollte diese Isolierung aufrecht erhalten bleiben.

 

Welche Vorsorgemaßnahmen gibt es?

Zur Minimierung des Risikos einer Druse kann man verschiedene Maßnahmen treffen:

  • Kontakt mit Pferden unbekannter Herkunft, sowie dubiosem Gesundheits- bzw. Pflegezustand meiden.
  • Keine Überbelegung des Stalles
  • Quarantäneboxen für 2 - 3 Wochen für Neuankömmlinge zu Verfügung halten
  • Eventuelle Impfungen
 

Welche Symptome sind bei der Druse auffällig?

Druse

 

druse





Charakteristika der Druse:

  • Anstieg der Körpertemperatur, muss nicht immer sein
  • Nasenausfluss
  • Lymphknotenanschwellung
  • Atemnot
  • Husten
 

In einigen Fällen sind die Anzeichen für das Vorliegen einer Druse offensichtlich, dass Ihr Tierarzt die Diagnose allein darauf basierend stellen kann. Das ist jedoch nicht immer der Fall, so dass die Entnahme von Nasentupferproben für weitergehende Untersuchungen erforderlich werden kann. Sie sollten in jedem Fall eine tierärztliche Diagnose einholen, da Pferde einige der oben genannten Symptome auch unter völlig anderen Bedingungen zeigen können.

Druse kann meist gut behandelt werden , allerdings enden statistisch gesehen etwa 1% der Fälle tödlich und bis zu 10% können Komplikationen wie multiple Abszesse entwickeln.

 

Handlungsempfehlungen beim Auftreten von Druse

Wenn der erste Fall von Druse in einem Bestand diagnostiziert wird, sind alle anderen Pferde gefährdet. Daher sollten sofort

  • alle betroffenen Pferde von den übrigen getrennt werden
  • der Bestand geschlossen, d.h. jeglicher Pferdeverkehr in und aus dem Bestand unterbunden werden
  • alle gesund erscheinenden Pferde innerhalb der folgenden 2-3 Wochen sorgfältig beobachtet werden, um neue Drusefälle so früh wie möglich zu erfassen
  • Personen mit Kontakt zu Pferden außerhalb des betroffenen Bestandes gemieden werden
 

Dies bedeutet eine völlige Isolierung des Bestandes nach Außen. Unglücklicherweise kann diese Situation monatelang andauern (zumindest bis 3 Wochen nach der Genesung des letzten betroffenen Pferdes).

 

Übertragung

Ist ein Pferdestall von dem Bakterium Streptococcus equi betroffen, so kann sich die Krankheit sehr schnell verbreiten. Möglich ist dies zum einen durch direkten Kontakt zwischen Pferden jedoch auch durch indirekten Kontakt wie z.B. durch

  • Sattel und Zaumzeug
  • Teilen von Tränken und Futtertrögen
  • Kleidung
  • Hände
 

Das Bakterium kann in Wasser mindestens 4 Wochen und auf Sattel, Zaumzeug oder auf Holz bis zu 8 Wochen überleben.

 

Behandlung der Druse

Wenn die Diagnose sehr früh gestellt werden kann, entscheidet Ihr Tierarzt, ob eine Antibiotikabehandlung erforderlich ist. Wenn die Diagnosestellung erst nach Ausbildung von Abszessen erfolgt, kann Ihr Tierarzt diese eröffnen und damit den Abfluss fördern.

Die meisten Pferde können vollständig wiederhergestellt werden, allerdings enden statistisch etwa 1% der Fälle tödlich. Bis zu 10% können Komplikationen wie multiple Abszesse entwickeln.

Sie haben noch Fragen oder wollen einen Termin?

 

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